Warum Ihr Stubentiger Sie während Ihrer Schwangerschaft angreift

    Kiran Iqbal
    Kiran Iqbal

    Ihre Schwangerschaft ist für Sie ein bedeutendes Ereignis. Für die Mieze aber auch ‒ manchmal jedoch eines, das stressig ist.

    Bauch einer Schwangeren, Katze
    Ihre Schwangerschaft sorgt bei Ihrer Katze womöglich für Unsicherheit. - Depositphotos

    Wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Stubentiger Sie ganz plötzlich angreift, wenn Sie ein Baby erwarten. Aus verschiedenen Gründen spürt das Tier eine Verunsicherung.

    Hier sind mögliche Gründe dafür.

    1. Wahrnehmung der sich verändernden Botenstoffe

    Hormonelle Veränderungen bei der werdenden Mutter können eine Rolle spielen. Unsere pelzigen Freunde haben einen ausgeprägten Geruchssinn und nehmen diese subtilen Änderungen wahr.

    Katze und Schwangere auf dem Bett
    Der starke Geruchssin von Katzen lässt sie Veränderungen schnell spüren. - Depositphotos

    Da unsere Katzen Gewohnheitstiere sind, wirken Veränderungen oft wie eine Bedrohung. Gut möglich, dass Ihr Stubentiger empfindlich auf Ihren wachsenden Babybauch und den damit einhergehenden Veränderungen reagiert.

    2. Verteidigung des Territoriums

    Auch die Umgestaltung der Wohnung zur Vorbereitung auf das neue Wunder kann für Unruhe sorgen. Wird die Katze aus dem zukünftigen Kinderzimmer verbannt, sind Verunsicherung und aggressives Verhalten keine Seltenheit.

    3. Gefühl der Vernachlässigung

    Mit dem neuen Familienmitglied ändern sich Routinen, eventuell bekommt die Katze weniger Aufmerksamkeit als sonst. Wenn Fellnasen das spüren, fühlen sie sich oft vernachlässigt.

    4. Angst

    Angst kann ein Auslöser dafür sein, dass Ihre Mieze sich anders verhält. Insbesondere dann, wenn die Katze bereits von einer schwangeren Besitzerin weggegeben wurde, lösen solche Situationen Stress bei betroffenen Stubentigern aus.

    5. Verhaltensprobleme in Stresssituationen

    Auch Verhaltensprobleme, die erst in Stresssituationen zum Vorschein kommen, können eine Rolle spielen. Viele Katzen spüren, wenn ihre Halter gestresst sind, und sie übernehmen diesen Stress.

    So beruhigen Sie Ihre Katze

    Erste Massnahme sollte sein, Veränderungen langsam einzuführen – insbesondere was Fütterungszeiten angeht. Ein neuer fester Zeitplan hilft Ihrer Samtpfote dabei, sich an die neue Situation anzupassen.

    Schwangere mit Katze
    Wichtig ist, der Katze Sicherheit zu vermitteln. - Depositphotos

    Zudem ist es wichtig, trotz aller Vorfreude auf den Nachwuchs genug Zeit für Kuschel- und Spielstunden einzuplanen. Ausserdem könnte ein eigener Bereich helfen, etwa ein Raum, in dem alles beim Alten bleibt.

    Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse der Katze einzugehen und ihr Sicherheit zu geben. Dann steht einer harmonischen Zeit mit Babybauch und Samtpfote nichts mehr im Weg.

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