Ratten

    Partnerwahl für Ratten: Worauf Sie achten sollten

    Susanna Herrlig
    Susanna Herrlig

    Auch Ratten sind soziale Tiere, die sich mit einem Partner an ihrer Seite weniger gestresst fühlen. Worauf es bei der Wahl zu achten gilt.

    Ratten
    Ratten sind soziale Wesen. - Depositphotos

    Gemeinsame Kuschel-Sessions, aufeinander aufpassen, sich gegenseitig reinigen, spielen: Sobald Ihre Ratte einen Gefährten hat und nicht mehr alleine ist, können die Tiere ihre Gesellschaft in vollen Zügen geniessen.

    Was Sie unbedingt wissen sollten

    Auch wenn eine Ratte stirbt, sollte man sich in absehbarer Zeit um einen neuen Weggefährten für das zurückgebliebene Tierchen kümmern. Allerdings gibt es Ausnahmen.

    Zwei Ratten
    Es ist ratsam, mehrere Ratten zusammenzuhalten. - Depositphotos

    Dazu zählen beispielsweise, wenn die verbliebende Ratte sehr alt oder durch eine Krankheit geschwächt ist. Dann nämlich kann der Stress durch die Einführung eines neuen Artgenossen mehr schaden als nützen.

    Glückliche Ratte? Manchmal trügt der Schein

    Manchmal mag es so aussehen, als ob Ihre übrig gebliebene Ratte zufrieden mit ihrer Einsamkeit wäre. Sie frisst normal und zeigt kein auffälliges Verhalten.

    Aber auch wenn sie scheinbar glücklich ist, kann ein neuer Freund ihr Wohlbefinden steigern. Viele Ratten, die wieder einen Artgenossen haben, sind wie ausgewechselt

    Umso wichtiger ist es, sich zeitnah um die Suche zu kümmern.

    Wie den richtigen Partner finden?

    Wenn Sie einen Artgenossen des anderen Geschlechts wählen, sollten Sie sicherstellen, dass mindestens einer von beiden sterilisiert oder kastriert ist. Bei jungen Ratten ist zu bedenken, dass ihre Persönlichkeit sich noch entwickeln wird.

    Ratten im Käfig
    Die neuen Ratten müssen sich erst kennen lernen. - Depositphotos

    Ein erwachsener Partner kann jedoch gut funktionieren, solange die Charaktere zueinander passen.

    Die Einführung eines neuen Freundes

    Nachdem der neue Mitbewohner ausgewählt wurde, gilt es erst einmal, die dreiwöchige Quarantänezeit hinter sich zu bringen. Das ist ein wichtiger Schritt zur Vermeidung möglicher Krankheitsübertragungen.

    Anschliessend beginnt die Eingewöhnungsphase. Diese kann bis zu zwei Wochen dauern.

    Vergessen Sie in dieser Zeit nicht Ihre «erste» Ratte. Schenken Sie ihr viel Liebe und Aufmerksamkeit. Das stärkt die Bindung und hilft, den neuen Gefährten zu akzeptieren.

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