Mit diesem Verhalten brechen Sie Ihrem Hund das Herz

Maike Lindberg
Maike Lindberg

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Hunde sind wohl die loyalsten Gefährten, die es gibt. Was das Hundeherz bricht und wie Sie Ihrem Liebling ein guter Freund sind, lesen Sie hier.

Der Hund ist des Menschen bester Freund.
Der Hund ist des Menschen bester Freund. - Depositphotos

Wir alle lieben unsere Hunde und wollen nur das Beste für sie. Doch was, wenn wir ihnen unwissentlich Kummer bereiten?

Hier sind fünf alltägliche Verhaltensweisen, die Ihren vierbeinigen Freund traurig machen.

1. Bewegungsmangel: Ein Hund braucht Auslauf

Es ist vielleicht eines der grössten Probleme in der Hundehaltung – mangelnde Bewegung. Es ist verständlich, wenn jemand selbst wenig aktiv ist oder gesundheitliche Einschränkungen hat.

Hund Winter
Hunde brauchen viel Bewegung. - Depositphotos

Aber unseren Hunden ausreichend Bewegung zu verweigern, schadet sowohl ihrer körperlichen als auch geistigen Gesundheit enorm.

2. Das Alpha-Syndrom: Wegnehmen von Futter & Spielzeug

Manche Menschen versuchen ihren Hunden zu zeigen, dass sie die Alphas sind und nehmen ihnen deshalb Nahrung oder Spielzeug weg. Hunde sind Rudeltiere, sprich, sie wollen sich von Natur aus unterordnen.

Wenn also irgendetwas zwischen Ihnen und Ihrem Hund schiefläuft, liegt es an Ihrer Kommunikation, die der Hund nicht versteht. Der Alpha-Ansatz ist deshalb nicht sinnvoll.

3. Strafecke: Warum ein Käfig kein Ort für Bestrafungen ist

Käfige können ein hervorragendes Trainingswerkzeug sein – solange sie richtig eingesetzt werden. Viele nutzen den Käfig jedoch fälschlicherweise als Ort zur Bestrafung ihres Vierbeiners.

Hunde verstehen Bestrafung nicht – sie spüren in dem Moment nur den Bewegungs- und Liebesentzug.

4. Anschreien: die unsichtbare Peitsche

Auch Anschreien ist eine Form von Gewalt. Ein Hund, der immer angeschrien wird, wird sich in sich selbst zurückziehen und vielleicht irgendwann aus Selbstschutz heraus aggressiv werden.

5. Einsamkeit: Ein einsamer Hund ist ein trauriger Hund

Für einen Hund gibt es nichts Schöneres, als dabei sein zu dürfen. Hunde sind soziale Tiere und brauchen den Kontakt zu ihren Menschen, zu ihrem Rudel.

Hunde sind Rudeltiere und sollten nicht zu lange alleine bleiben müssen.
Hunde sind Rudeltiere und sollten nicht zu lange alleine bleiben müssen. - Depositphotos

Aber auch der Kontakt zu Artgenossen ist wichtig. Durch andere Hunde lernt ihr Vierbeiner soziales Verhalten und hundegerechtes Spielen.

Hunde, die sozial isoliert werden, werden traurig und gestresst. Nicht selten werden sie sogar destruktiv.

Fehler sind menschlich

Es ist wichtig zu verstehen, dass wir alle Fehler machen können. Hundehaltung ist nicht immer einfach.

Ausserdem kann Ihr Liebling leider nicht mit Ihnen sprechen. Doch mit genauem Hinsehen können Sie die Bedürfnisse Ihres Hundes besser erkennen.

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