Alles über den Albino-Nymphensittich

Juli Rutsch
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Der Albino-Nymphensittich gehört zu den beliebtesten Käfigvögeln weltweit. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte zu diesem besondere Kakadu.

Der Albino-Nymphensittich ist für sein weisses Federkleid bekannt.
Der Albino-Nymphensittich ist für sein weisses Federkleid bekannt. - Depositphotos

Der Albino-Nymphensittich ist ein faszinierendes Geschöpf, das trotz seines Namens nicht wirklich ein Albino ist. Die Bezeichnung «Weissgesichtiger Lutino-Nymphensittich» wäre treffender.

Denn der Vogel ist eine Kombination zweier Mutationen: des Lutinos und des Weissgesichtigen Nymphensittichs. Die Heimat dieser bezaubernden Vögel liegt in Australien, wo sie zur Familie der Kakadus gehören.

Ein beliebtes Haustier: der Albino-Nymphensittich.
Ein beliebtes Haustier: der Albino-Nymphensittich. - Depositphotos

Sie sind nach dem Wellensittich die zweitbeliebtesten Käfigvögel weltweit.

Sein Ursprung

Trotz seiner Beliebtheit gibt es wenig Informationen darüber, wie genau der Albino-Nymphensittich entstanden ist. Seit den 1940er Jahren wurden normale graue Nymphensittiche gezüchtet, um eine Vielzahl von Farbmutationen zu erzeugen.

Die Zucht von Weissgesichtigen und Lutinos resultiert im einzigartigen Aussehen des Albinos. Durch diese Kreuzung erhält man einen komplett weissen Vogel mit roten Augen – kein echter Albino, aber so wird er liebevoll genannt.

Charaktereigenschaften

Nymphensittiche sind sehr gesellige Tiere und verbringen gerne Zeit mit ihren Familien oder Artgenossen. Sie sind verspielt, energiegeladen und können sogar einige Tricks lernen sowie auf Handgesten reagieren.

Die Weibchen neigen dazu, ruhiger als die Männchen zu sein, und haben oft einen weicheren Charakter. Diese Vögel lieben es, gestreichelt zu werden und so viel Zeit wie möglich mit ihren Besitzern zu verbringen.

Vor-und Nachteile des Albinos

Der Albino-Nymphensittich ist ein intelligenter Vogel, der sich leicht trainieren lässt. Allerdings ist er aufgrund seiner roten Augen lichtempfindlich – ein Resultat des fehlenden Pigments.

Daher eignet er sich nicht gut für Käfige mit heller Beleuchtung. Zudem benötigt er Gesellschaft, entweder von seinem Menschen oder einem Artgenossen – besonders wenn man häufig ausser Haus ist.

Wie kommuniziert der Nymphensittich?

Nymphensittiche können sprechen, allerdings nur in begrenztem Umfang. Sie imitieren gerne Geräusche aus ihrer Umgebung wie beispielsweise das Läuten eines Telefons oder Weckers.

Ihr Gezwitscher kann je nach Situation variieren: von fröhlichen Melodien bis hin zu alarmierendem Geschrei bei Gefahr oder Langeweile.

Farbvariationen beim Albino-Nymphensittich

Obwohl der Albino-Nymphensittich reinweiss mit roten Augen ist, gibt es eine Vielzahl an Farbvariationen und Mutationen.

Nymphensittiche gibt es mittlerweile in verschiedenen Farben, wie hier in Grau.
Nymphensittiche gibt es mittlerweile in verschiedenen Farben, wie hier in Grau. - Depositphotos

Von grau über gelb bis hin zu silber – die Palette ist breit gefächert.

Artgerechte Haltung

Nymphensittiche benötigen regelmässige Bäder, da sie dazu neigen, überschüssiges Pulver oder «Federstaub» zu produzieren. Das Trimmen der Flügel kann in einigen Haushalten notwendig sein, sollte aber mit Bedacht durchgeführt werden.

Sowohl Schnabel als auch Krallen des Vogels wachsen stetig nach und müssen eventuell getrimmt werden. Und vergessen Sie nicht: Diese geselligen Tiere brauchen viel sozialen Kontakt.

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