Wie das Zusammenleben von Kind und Hund sicher gelingt

Kiran Iqbal
Kiran Iqbal

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Sie erwarten Nachwuchs oder möchten einen Hund in Ihre Familie aufnehmen? Damit Ihr Kind sicher bleibt, beachten Sie bitte folgende Hinweise.

Wachsen Kinder mit Hunden auf, hat dies viele Vorteile, bedarf aber auch einiger Vorsichtsmassnahmen.
Wachsen Kinder mit Hunden auf, hat dies viele Vorteile, bedarf aber auch einiger Vorsichtsmassnahmen. - Depositphotos

Für viele Familien ist es ein wahr gewordener Traum, wenn das eigene Kind mit einem Hund aufwachsen darf. Aber es gibt einige Risiken.

Es kommt manchmal zu Beissvorfällen und Unfällen, welche die Sicherheit des Nachwuchses bedrohen. Deshalb ist es wichtig, einige Schutzmassnahmen zu ergreifen.

Verstehen Sie Ihren Hund

Für Eltern von Kleinkindern ist es äusserst wichtig, das Verhalten und die Bedürfnisse ihres Hundes zu verstehen. Denn Hunde kommunizieren ihr Unbehagen gegenüber einem Kind oft auf subtile Weise.

Neben offensichtlichen Anzeichen wie Knurren oder Beissen gibt es viele andere Signale. Einige davon sind so unauffällig, dass sie leicht übersehen werden.

Es ist Aufgabe der Eltern, rechtzeitig einzugreifen, wenn Hunde sich Kindern gegenüber aggressiv verhalten.
Es ist Aufgabe der Eltern, rechtzeitig einzugreifen, wenn Hunde sich Kindern gegenüber aggressiv verhalten. - Depositphotos

Jeder Hund kann unter bestimmten Umständen beissen, weshalb Sie sich nicht vom freundlichen Wesen einer Rasse täuschen lassen sollten. Vertrauen Sie auf die Körpersprache Ihres Hundes und lassen Sie niemals ein Kleinkind unbeaufsichtigt mit einem Hund.

Kindererziehung: Grenzen setzen

Vor allem Kleinkinder benötigen eine ständige Überwachung, da sie oft laut sind und den Hund berühren oder umarmen wollen. Es ist Ihre Aufgabe als Eltern, jede Interaktion zu überwachen und Ihr Kind rechtzeitig zu korrigieren.

Wenn es dem Hund gegenüber zu grob wird, sollten Sie sofort eingreifen und Ihrem Nachwuchs helfen. Loben Sie Ihr Kind, wenn es sich richtig verhalten hat und bleiben Sie konsequent, wenn Sie Grenzen setzen.

Die Erziehung und das Verhalten von Kindern haben einen bedeutenden Einfluss auf das Verhalten eines Vierbeiners. Aber auch Ihrem Hund müssen Sie Grenzen setzen, damit das Zusammenleben sicher ist.

Pausen für Mensch und Tier: Ein Muss

Sowohl wir Menschen als auch unsere Hunde brauchen von Zeit zu Zeit eine Auszeit vom stressigen Alltag. Unsere Vierbeiner benötigen Pausen besonders dann, wenn das Kleinkind zu laufen anfängt.

Gemeinsame Aktivitäten, aber auch Pausen sind wichtig beim Zusammenleben von Kind und Hund.
Gemeinsame Aktivitäten, aber auch Pausen sind wichtig beim Zusammenleben von Kind und Hund. - Depositphotos

Denn dadurch hat der Nachwuchs eine grössere Präsenz im Haus. Versuchen Sie daher, Möglichkeiten zu finden, Ihrem Hund regelmässig Ruhepausen einzuräumen.

Sei es durch einen kurzen «Urlaub» bei Familienmitgliedern oder durch regelmässige Besuche in einer Hundetagesstätte.

Sicherer Spass: Gemeinsame Aktivitäten planen

Gemeinsame Aktivitäten sollten immer sicher sein und sowohl dem Kind als auch dem Hund Spass machen. Wie wäre es zum Beispiel, wenn Ihr Kind Ihnen bei der Fütterung des Hundes helfen darf?

Noch ein letzter Tipp: Wenn Ihr Hund Anzeichen von Aggression gegenüber Ihrem Kind zeigt, suchen Sie sofort professionelle Hilfe auf.

Auch wenn Hunde einen positiven Einfluss auf Kinder haben: Selbst ein leichter Biss kann für ein Kleinkind sowohl physisch als auch psychisch verheerend sein.

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