Deshalb profitieren Hunde von sanften Massagen

    Kiran Iqbal
    Kiran Iqbal

    Massagen tun gut ‒ auch für Ihren Hund sind sie eine Wohltat. Lesen Sie hier alles Wissenswerte dazu und erfahren Sie, wie Sie Ihrem Tier etwas Gutes tun.

    Frau massiert Hund
    Eine sanfte Massage tut vielen Hunden gut. - Depositphotos

    Eine gute Massage vertieft die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem vierbeinigen Freund. Sie löst Muskelverspannungen und baut Stress ab.

    Für Hunde mit spezifischen Problemen sind bestimmte Massagetechniken besonders hilfreich. Bei chronischen Schmerzen etwa konzentrieren Sie sich auf Bereiche um die Gelenke herum.

    Bei Verletzungen fördern Massagen in den angrenzenden Gebieten die Durchblutung und damit die Heilung.

    Die gesundheitlichen Vorteile der Hundemassage

    Massagen verbessern die Blutzirkulation erheblich, was besonders wichtig für die Muskulatur Ihres Hundes ist. Eine verbesserte Durchblutung sorgt nicht nur für eine effiziente Nähr- und Sauerstoffverteilung im Körper.

    Hund wird gestreichelt, massiert
    Massagen fördern die Blutzirkulation. - Depositphotos

    Sie hilft auch dabei, Toxine aus dem Körpergewebe zu entfernen. Mit zunehmendem Alter leiden zudem viele Hunde an Arthritis und allgemeiner Muskelschwäche.

    Eine sanfte Massage verschafft Linderung. Gleichzeitig sorgt sie für eine bessere Beweglichkeit bei älteren Vierbeinern.

    Was Sie vor einer Massage beachten sollten

    Um eine effektive Massage an einem Hund durchzuführen, muss man ein grundlegendes Verständnis von seiner Anatomie haben. Bestimmte Techniken zielen auf spezielle Muskelgruppen ab und erfordern eine behutsame Herangehensweise.

    Insbesondere empfindliche Bereiche wie Kopf und Ohren sollten mit sanfter Berührung behandelt werden. Hundemassagen beziehen ausserdem auch Elemente aus Akupressur und manchmal sogar Akupunktur mit ein.

    Fra massiert Hundepfote
    Bei einer Hundemassage sollte stets ein sanfter Druck auf empfindliche Körperbereiche ausgeübt werden. - Depositphotos

    Daher sind Hunde, die eine Massage benötigen, am besten in den Händen von geschulten Fachleuten aufgehoben. Tierärzte können diese Techniken als Teil eines Rehabilitationsprozesses oder einer umfassenden Physiotherapie empfehlen.

    Den Hund selbst massieren: So gelingt es

    Bevor Sie mit einer Massage beginnen, sollten Sie eine ruhige Umgebung schaffen, in der Ihr Hund sich entspannt. Starten Sie mit sanften Streicheleinheiten vom Kopf bis zum Rücken und konzentrieren Sie sich auf Bereiche, die Ihr Vierbeiner besonders mag.

    Dieser erste Kontakt legt den Grundstein für eine entspannte Atmosphäre und bereitet die Muskulatur auf die intensivere Massage vor. Entlang der Wirbelsäule führen Ihre Hände leichten Druck aus – jedoch nie direkt auf dem Rückgrat selbst.

    Beinen und Pfoten widmen sie vertikale Streichbewegungen. Gelenke werden behutsam bewegt, um ihre Beweglichkeit zu fördern.

    Abschluss in Harmonie: Das Ende einer wohltuenden Massage

    Das Ende einer Massage sollte genauso beruhigend wie der Anfang sein. Beenden Sie die Sitzung mit langen, beruhigenden Strichbewegungen von Kopf bis Schwanz.

    Hund wird auf dem Schoss massiert
    Eine Hundemassage wird mit zarten Streifbewegungen beendet. - Depositphotos

    Belohnen Sie Ihren Hund danach mit einem seiner Lieblingssnacks oder -spielzeuge. Auch wichtig:

    Achten Sie stets auf Anzeichen von Unwohlsein, wie etwa Zucken, Knurren oder Teilnahmslosigkeit ‒ und stoppen Sie die Massage dann. Üben Sie auch nie zu starken Druck aus, insbesondere nicht in Bereichen mit Verletzungen oder Entzündungen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Katze, Mädchen
    Katzen
    Junge mit Meerschweinchen in der Hand
    Andere Haustiere
    Baby Katze Kitten Augen geschlossen
    1 Interaktionen
    Katzen
    Schildkröte
    Andere Haustiere
    Pferd, Wiese
    Andere Haustiere
    Brauner Hundedackel
    1 Interaktionen
    Hunde