Diese Hunderassen sind in der Schweiz verboten

Edna Lark
Edna Lark

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Einige Hunderassen sind der Schweiz ganz verboten, andere sind nur unter spezifischen Umständen zur Haltung zugelassen. Wir zeigen Ihnen welche.

Sieht zwar süss aus, ist aber in einigen Kantonen der Schweiz verboten: Der Pitbull.
Sieht zwar süss aus, ist aber in einigen Kantonen der Schweiz verboten: Der Pitbull. - Depositphotos

Die Schweiz, bekannt für ihre idyllischen Landschaften und strengen Gesetze, hat eine Liste von Hunderassen erstellt, die auf ihrem Territorium nicht erlaubt sind. Doch welche Rassen stehen auf dieser Liste und warum?

Dieser Artikel beleuchtet das umstrittene Thema des Hundeverbots in der Schweiz und stellt Ihnen die betroffenen Rassen vor.

Schweizerisches Hundegesetz: Ein Überblick

Es ist kein Geheimnis, dass bestimmte Hunderassen in der Schweiz verboten sind. Die Gründe dafür liegen hauptsächlich in den potenziellen Gefahren, die diese Tiere darstellen könnten. Wie so oft in der Schweiz, gibt es aber natürlich kantonale Unterschiede.

Die Haltung eines American Staffordshire Terrier ist in einigen Kantonen in der Schweiz komplett untersagt.
Die Haltung eines American Staffordshire Terrier ist in einigen Kantonen in der Schweiz komplett untersagt. - Depositphotos

Das schweizerische Tiergesetz legt fest, welche Rassen als gefährlich eingestuft werden und somit ein Verbot erfahren. Dabei spielt auch das Verhalten des Tieres eine Rolle.

Gefährliche Schönheiten: Diese Hunde sind verboten

Zu den verbotenen Rassen gehören vor allem Tiere aus der Gruppe Bullterrier. Wie zum Beispiel der Pitbull Terrier oder der American Staffordshire Terrier – beides kräftige Tiere mit starkem Kieferdruck

Aber auch der Bandog, der Swiss Blue Bully oder Swiss Champagner Bully sind in einigen Kantonen (Freiburg, Genf, Wallis und Zürich) verboten.

In den anderen Kantonen, sind die Rassen zwar erlaubt, gelten aber als «Listenhunde». Dies bedeutet, dass es strenge Vorschriften gibt zur Anschaffung und Haltung. Zu den Voraussetzungen gehört ein Mindestalter von 18 Jahren.

Der Halter darf keinen Auszug im Strafregister oder eine laufende Strafuntersuchung haben. Zudem müssen persönliche und finanzielle Verhältnisse geboten werden, die eine artgerechte und verantwortungsvolle Hundehaltung garantieren.

Zu den Listenhunden gehören unter anderem Rottweiler, Dobermann, Dogo Argentino, Fila Brasileiro Mastiff, Mastin Español, Mastino Napoletano und der Cane Corso Italiano.

Verboten, aber geliebt: Debatte um das Hundeverbot

Das Verbot dieser Rassen ist in der Schweiz ein heiss diskutiertes Thema. Viele Tierfreunde argumentieren, dass nicht die Rasse, sondern die Erziehung des Hundes über sein Verhalten entscheidet.

Auf der anderen Seite stehen Befürworter des Verbots, die auf Beispiele von Angriffen durch diese Hunderassen verweisen und betonen, dass Sicherheit an erster Stelle steht.

Blick in die Zukunft: Wird sich das Gesetz ändern?

Obwohl es immer wieder Debatten gibt und auch Forderungen nach einer Lockerung des Verbots laut werden, bleibt die schweizerische Regierung bisher bei ihrer strengen Linie.

Trotzdem besteht Hoffnung für Liebhaber dieser Rassen. Denn letztendlich kann nur eine Kombination aus richtiger Erziehung und gesellschaftlicher Akzeptanz zu einem harmonischen Zusammenleben von Mensch und Hund führen.

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